Westcoast

08. September 2014
"Hüpfbild" at Golden Gate Bridge

“Hüpfbild” at Golden Gate Bridge

In San Francisco starteten wir unsere Route: Früh um 10:00 Uhr trafen wir uns mit Anna und Marian an der Mietwagenstation um unseren Minivan abzuholen. Erster Stop: Die berühmt-berüchtigte Golden Gate Bridge, welche auch zugleich Motiv zahlreicher Fotos wurde. Oder, um es mit Annas (nicht ganz ernst gemeinten) Worten zu sagen: “Wieso fotografieren wir eigentlich alle die doofe Brücke? Ich seh die Berge gar nicht richtig!” 😉

Zu Beginn unseres Road Trips galt es die wunderschöne Westküste der USA zu erkunden. Vorbei an malerischen Landschaften mit türkisblauem Meer, weißen Sandstränden und allerlei Flora und Fauna, fuhr uns unser schnell heißgeliebter Minivan “Klaus”. Während Marian als Fahrer diente, durfte Alex – zu seinem “großen” Vergnügen – als Beifahrer den Reiseführer, Kartenleser und DJ spielen. Wir “Damen” machten es uns auf den hinteren Plätzen bequem und richteten unseren Klaus erstmal ein: Auf den Rückbänken wurden Tick, Trick und Track (unsere sehr ähnlich aussehenden Rucksäcke) festgeschnallt, hinter unseren Sitzen sorgten wir für ein kleines Boardrestaurant und natürlich durfte auch ein Müllsack nicht fehlen. Auch die Kameras und Equipment für diverse technische Geräte (Beispiel: GoPro, 4 iPhones, 1 iPad, 2 Kameras…) waren immer griffbereit.

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In unserem Klaus gab es übrigens sage und schreibe 18 (!) Getränkehalter. Hier war genügend Platz für die übergroßen Softdrink-Becher, die es in jedem Fast-Food-Restaurant mit Free Refill gibt. Was hier Medium ist, würde bei uns schon als XL gelten. Und die “Large” Becher sind unten sogar noch verschmälert, damit sie überhaupt in die Getränkehalter passen.

Und so ging es kurvige Straßen immer weiter gen Süden. Unseren ersten Stop machten wir bei Taco Bell (“Hier ist ein Taco Bell.” “Wann essen wir Mittag?” “Jetzt.” Scharfe Rechtskurve) mit Blick auf das Meer und viele Surfer, was Marians Surfer-Herz gleich höher schlagen ließ, wohingegen Anna mir nur zuflüsterte: “Oh man, das muss ich auch noch machen.”

Mit am Start war natürlich auch immer Marians heiß geliebte, neu erworbene “GoPro”, welche vorne in der Windschutzscheibe klebte und atemberaubende Aufnahmen machte. So hangelten wir uns von einem Vista Point zum nächsten. Bei einem kurzen Stop konnten wir von weitem sogar Wale, bzw. eher deren Flossen sehen und bei einem weiteren einen ganzen Strand voller Robben.

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Unser erster Besuch im Walmart: Die schon einmal erwähnte Tatsache, dass hier einfach alles größer ist, ließ sich auch hier bestätigen. 2 Liter Flaschen Listerine, Bodylotion in Familiengröße und Dreifachpack, Getränke im 24er Pack, Säfte und Milch aus Kanistern usw. Auch die Einkaufswägen sind breiter. Alexander suchte in der Elektroabteilung verzweifelt nach einem Quadrocopter, doch damit konnte Walmart leider nicht aufwarten, was für ihn eine herbe Enttäuschung darstellte. Weiterer Fact: Man bekommt hier ALLES in Tüten eingepackt, ob man will oder nicht, und das nicht gerade platzsparend, so dass man am Ende mit mindestens 5 Plastiktüten rausgeht, die Umwelt dankt. Wenn man dann sagt “No, I need no bag.” wird man angeschaut wie ein Außerirdischer.

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Gegen Abend machten wir Halt in Seaside und checkten im kurz vorher online gebuchten Motel ein, welches super schön und super günstig war (um die 60 Dollar für ein Zimmer mit 2 Queensize Betten).

Am nächsten Tag zeigten sich ähnliche Szenerien wie am Tag davor. Am Ende kamen wir in Santa Barbara an, einem wunderschönen Ort mit vermutlich vielen reichen Leuten. Hier gab es keine “popligen” Ärzte, sondern Chirupraktiker oder Akkupunkteure oder gleich mal ein “Artificial Kidney Center”. Im Dunkeln schlenderten wir über den Pier am Meer und da uns der Weg zum (teuren) Motel zurück zu weit war, fuhren wir mit Timothy über “Uber” zurück, was einwandfrei funktioniert hatte.

Next day: Ready for LA!