Udawalawe
Elefantenwaisenhaus und SafariWeekend Vibes
Alex, ebenfalls Medizinstudentin und aus England, bekam für fünf Tage Besuch von ihrer Zwillingsschwester Lauren. Und ja, es handelte sich dieses Mal tatsächlich um eine RICHTIGE Zwillingsschwester. Allerdings gerieten wir nicht in Gefahr, die beiden zu verwechseln, denn es handelte sich um zweieiige Zwillinge. Zu viert fuhren wir am Wochenende nach Udawalawe. Wir beschlossen wie so oft die öffentlichen Verkehrsmittel, sprich Busse, zu nutzen. Die knapp fünf Stunden Fahrt und die vier Umstiege liefen wie immer reibungslos ab, was uns immer wieder aufs Neue erstaunt. Aber an jeder Haltestelle wird man, sobald man ausgestiegen ist, von allen möglichen Leuten mit einem zugerufenen „Where are going, Madame??“ begrüßt und nach Antwort auf diese Frage schnurstracks in den passenden Bus verfrachtet. Ein System, das chaotisch erscheint, aber funktioniert.
Süße “Knirpse”
Das direkt gegenüber unseres Hotels gelegene „Elefant Transit Home“ ist ein Waisenhaus für Elefanten, die in der Wildnis aufgegriffen wurden, dort aufgezogen und anschließend nach vier Jahren wieder ausgewildert werden. Aufgrund dieser Auswilderung sollen die Tiere nicht zu sehr an den Menschen gewöhnt werden, weshalb es Besuchern nur gestattet ist, von einer Plattform aus die Elefanten zu beobachten. Es ist (leider) eines der wenigen Waisenhäuser in Sri Lanka, in denen es den Tieren wirklich gut geht. Vier Mal täglich ist Fütterungszeit, dann stürmen zunächst die kleinen und anschließend die älteren Elefanten in kleinen Grüppchen auf das Gelände.
Mit wackelnden Ohren und schwingendem Rüssel rennen sie auf die Pfleger zu, von denen sie über Trichter und Schläuche Milch bekommen. Danach gibt es noch „lecker Grünzeug“ zum Nachtisch. Und weil das Ganze sooo niedlich war – von Alex Seite kamen immer wieder begeisterte Ausrufe: „Look at this one!! Ohh look at that one!“ – habe ich mir meine Finger wund geknipst. Die so entstandenen Bilder seht ihr beim Klick auf eines der Fotos. 😉
Auf Safari, oder: Noch mehr Elefanten
Noch mehr Elefanten? Och nööö.. Och doch! Sie sind so niedlich, da müsst ihr jetzt durch. 😉
Am nächsten Morgen ging es auf Safari in den nicht weit entfernten Uda Walawe National Park. Wie bereits im Yala National Park hatten wir einen Jeep zu viert, inklusive Fahrer. Im Gegensatz zu Yala ist dieser Park zwar kleiner, wird jedoch von mehr Elefanten(herden) bewohnt. Im inneren des Parks gibt es einen großen Stausee. Hier konnten wir beobachten, wie die Dickhäuter darin badeten. Entspannt lagen sie entweder halb oder komplett bedeckt im kühlen Nass und duschten sich mit Hilfe ihres Rüssels ab. Bei zwei kleinen Elefanten sah es sogar so aus, als ob sie miteinander spielten.
Bei Klick auf die Bilder öffnet sich eine Galerie!
Gefahr erkannt? Gefahr gebannt!
Auch Wasserbüffel genossen ihr morgendliches Bad und ließen sich auch nicht von einem nur knapp vorbei schwimmenden Krokodil aus der Ruhe bringen. Dieses schien allerdings keinen Hunger zu haben, zumindest nicht auf Wasserbüffel, denn es schwamm desinteressiert an ihnen vorbei.
Und noch mehr Elefanten (und andere Tiere)
Unser Guide/Jeepfahrer war dieses Mal leider nicht so gesprächig wie der im Yala Park, weshalb wir auch nicht so viele verschiedene Tiere zu Gesicht bekamen. Neben den zahlreichen Elefanten sahen wir noch Wasserbüffel, Krokodile, die allseits vorhandenen Pfauen (die uns im Übrigen schon die ein oder andere schlaflose bzw. verkürzte Nacht beschert haben, da ihr lauter katzenähnlicher Schrei regelmäßig in den frühen Morgenstunden direkt neben unserem Bett – so hört es sich zumindest an – in unserem Guesthouse ertönt), einen Hasen und Adler. Generell erschien uns der Guide sehr lustlos. Beim Anblick von diversen Tieren zeigte er nur kurz mit dem Finger darauf, wartete bis wir ein Foto geschossen hatten und fuhr nach einem kurzen „ok?“ auch schon weiter.
Nach der Safari genossen wir noch ein verspätetes Frühstück im Hotel und machten uns dann wieder auf den langen Rückweg nach Galle.







Immer her mit den ganzen Elefantenfotos, da kann ich garnicht genug davon bekommen 😀
Die kleinen Elefantenkinder sind so putzig ♥♥♥♥ 🙂
Wow. So viele Elefanten.