3. Seetag

22. März 2016

Heute war nun schon der letzte Tag unserer Kreuzfahrt angebrochen und wir genossen nochmal alles in vollen Zügen. Vom ersten Malkurs begeistert, belegte ich heute gleich noch einen zweiten. Am Abend fand dann eine “Finissage” statt, bei der alle entstandenen Kunstwerke ausgestellt wurden.

Danach gab es die Premiere der Show: “Ich mach mein Ding!”, eine Mischung aus Pop und Neuer Deutscher Welle, welche das Publikum begeisterte. Zum Abschluss verabschiedete sich noch die ganze Besatzung der “Mein Schiff 1”, welche insgesamt 842 Personen aus 39 Ländern umfasste. Ein Moment, bei dem nicht nur ich Gänsehaut bekam. 😉

So wie wir bereits tagsüber unsere letzten Stunden auf der Mein Schiff genossen haben, so taten wir es auch am Abend/in der Nacht. Mittlerweile hatte man mit weiteren Kreuzfahrern Kontakt geschlossen (unter anderem auch Urlauber aus dem schönen Frankenland ;)) und so entstand an unserem letzten Abend eine gesellige Runde, aus der alle sagten, sie wollen aber nicht so lange machen, da man am nächsten Morgen ja bis 09:00 Uhr die Kabine geräumt haben musste. Gesagt, nicht getan. Um 03:00 Uhr nachts verabschiedeten wir uns schließlich von den letzten, da wir ja noch unsere Koffer packen mussten. Dies hatten wir nämlich mal wieder so weit wie es nur ging aufgeschoben. 😉
Als der Wecker dann nur 3,5 Stunden später wieder klingelte, quälten wir uns aus dem Bett, packten den restlichen Kram und machten nach dem Frühstück ein kleines Nickerchen in der TUI-Bar, bevor wir das Schiff um 11:00 Uhr verlassen mussten. Hier ging es dann mit einem organisierten Transfer zum Flughafen. Oder sollte es zumindest gehen. Ca. 30 Weiterreisende waren nämlich in vier Gruppen eingeteilt, von denen jede im Vorfeld einen anderen Fahrer zugeteilt bekommen hatte. Wie vorauszusehen, war unsere Gruppe natürlich die, deren Fahrer nicht auftauchen wollte. Als wir die anderen Fahrer ansprachen, dass wir auf einen “Eddy” warten würden (stand so in der Buchungsbestätigung), sahen die sich kurz irritiert an und meinten nur, der komme in einer Woche.
Da aber zum Glück nicht alle Mitreisenden erschienen waren, konnten wir uns auf die vorhandenen Fahrzeuge aufteilen und gelangten rechtzeitig zum Flughafen.
Next Stop: Bali